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Brustkrebs:
Selbstuntersuchung der Frauen immer erfolgreicher
Die
Früherkennung von
Brustkrebs
wird in
Deutschland immer wichtiger, und eine besondere Rolle nimmt
dabei die Selbstuntersuchung ein. "In Deutschland werden
rund 80 Prozent der Knoten von den Frauen selbst ertastet
"Besonders bei jüngeren Frauen, bei denen noch keine
Mammographie durchgeführt wird, aber auch bei Frauen ab 50
ist die
Selbstuntersuchung
ergänzend zur Mammographie und der jährlichen Krebsvorsorge
sinnvoll", betont Alt. Nicht alle Tumore ließen sich nämlich
auf dem Röntgenbild darstellen, und sie könnten sich auch in
den zwei Jahren zwischen den Untersuchungen bilden.
Angst vor dem Tastergebnis bei der Selbstuntersuchung
brauchen Frauen nicht zu haben. "Denn erstens sind vier von
fünf ertasteten Knoten harmlos", sagt der Experte. "Und
zweitens kann sie eine `Vogel Strauß-Politik` ihr Leben
kosten, da bei der erfolgreichen Therapie von Brustkrebs
jeder Tag zählt". Auch könne man durch eigenes Herumdrücken
auf dem Brustgewebe keinen Krebs auslösen. Diese Furcht ist
völlig unbegründet.
Als Ergänzung ist die Mammographie in regelmäßigen Abständen
unerlässlich. Während bei der
Selbstuntersuchung
Knoten
bis zu ein Zentimeter Größe ertastet werden können, kann die
Mammographie Knoten sichtbar machen, die noch gar nicht zu
ertasten ist. Von 100.000 Patientinnen werden bei rund drei
Prozent Karzinome entdeckt. Angst vor den Röntgenstrahlen
braucht ebenfalls niemand. Höchstens eine von 100.000
Patientinnen kann dadurch Brustkrebs bekommen.
Eine besonders gute Vorbeugemaßnahme vor
Brustkrebs
ist nach
Aussage von Experten Ausdauersport. Wichtig ist auch eine
gesunde Ernährung, denn dadurch könnte ein Drittel aller
Brustkrebs-Erkrankungen verhindert werden. Weitere wichtige
Präventivmaßnahmen sind der Verzicht aufs
Rauchen,
wenig Alkohol, wenig Stress und genügend Schlaf.
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